Bereits im Alter von zwei Jahren begann die in Detroit geborene Regina Carter Klavier zu spielen, mit vier wechselte sie zur Violine. Zunächst galt ihr Interesse ausschließlich der klassischen Musik. Carters erklärtes Ziel war es, Solistin in einem bedeutenden Orchester zu werden, weshalb sie schon in ihrer Jugend mit den Detroit Civic Symphonikern arbeitete. Langsam entdeckte sie auch Rhythm & Blues für sich. Jazz war in Carters Leben allerdings unbedeutend, bis sie ein Konzert des Geigers Jean-Luc Ponty hörte. "Ich habe mich gleich in diese Musik verliebt", schwärmt sie rückblickend.
Am prestigeträchtigen New England Conservatory in Boston studierte Regina Carter folglich sowohl Klassik als auch Jazz. Sie arbeitete in Detroit mit dem Trompeter Marcus Belgrave zusammen sowie mit einer Rockgruppe und der Funkband Brainstorm. 1987 schloß sie sich dem Jazzquintett Straight Ahead an und übersiedelte 1994 nach New York, wo sie bei Musikern wie Oliver Lake und Max Roach sowie beim Uptown String Quartet rasch Anschluss und Anklang fand. Nach einem Jahr im Big Apple produzierte Victor Bailey ihr Debütalbum "Regina Carter", ein von Stars wie Steve Turre oder Lonnie Plaxico begleiteter Streifzug durch die Welten von Jazz, Funk, Soul, afrikanischer und brasilianischer Musik. Danach folgten ihre Mitwirkung an Wynton Marsalis‘ Pulitzer-Preis-geadeltem Projekt "Blood On The Fields", ein zweites Soloalbum "Something For Grace" sowie Kooperationen mit Ikonen der Popwelt wie Lauryn Hill, Aretha Franklin, Billy Joel oder Dolly Parton. Von nun an war die Weltkarriere der Regina Carter nicht
mehr zu stoppen.
Infos und Karten: